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Neurodermitis vom Baby zum Erwachsenen – Was nun?

Neurodermitis ist eine weit verbreitete Hautkrankheit. Sie tritt bei Neugeborenen auf, kann aber auch erst nach der Pubertät ausbrechen.

Man schätzt, dass etwa jedes 10. Kind an Neurodermitis leidet. Im Erwachsenenalter gehen die Symptome meist zurück, eine starke Empfindsamkeit bleibt in der Regel aber und die Haut benötigt besondere Zuwendung. Oftmals haben Neurodermitiker auch diverse Allergien.
Die Symptome der Neurodermitis sind eine juckende, zu Rötungen und Knötchen neigende Haut, die im Extremfall auch aufreißen kann.

Neurodermitishaut darf nicht mit Fetten ,zugeklebt‘ werden

Die genauen Ursachen der Entstehung von Neurodermitis sind unbekannt. Da das Erscheinen oft in Schüben auftaucht, kann man eine Verbindung zu besonderen Lebensphasen wie Stress, Belastung oder Abnabelungsprozesse feststellen. Auch Lebensmittelunverträglichkeiten können eine Ursache sein. Die neurodermitische Haut fühlt sich oft trocken und spröde an, darf aber nicht mit vielen Fetten „zugeklebt“ werden. Eine milde, sanfte Reinigung ohne synthetische Aufschäumer ist ideal. Eine Reinigungsmilch hat rückfettende Eigenschaften und die Haut fühlt sich nach dem Waschen nicht trocken an.

Ätherisches Manukaöl beruhigt gereizte und irritierte Haut.

Zur täglichen Pflege benötigt die Haut sehr viel Feuchtigkeit – hierzu bietet der Markt zahlreiche Gele mit Aloe Vera, Gel der Harakekepflanze, tonisierende Seren – am besten 100% frei von Alkohol. Damit die Feuchtigkeit auch in der Haut verbleibt wird sie jetzt mit einer regulierenden Pflege eingecremt. Gut geeignete Öle sind zum Beispiel Nachtkerze, Macadamianuss, Avocado, aber auch Manukahonig und Sheabutter pflegen intensiv und nachhaltig. Reines Nachtkerzenöl kann auch als Pflegeprodukt verwendet werden oder als Nahrungsergänzung den Prostaglandinhaushalt regulieren. Ich empfehle außerdem Produkte, die möglichst auf ätherische Öle verzichten oder diese nur in Maßen einsetzen.

Bei Babys ist eine Massage mit Nachtkerzenöl empfehlenswert

Juckt die Haut sehr, kann man ätherisches Manukaöl in ein Basisöl oder Creme geben, denn der Wirkstoff Sesquiterpen steuert die vom Körper ausgeschütteten Histamine, die verantwortlich für Juckreiz und Entzündungsreaktionen sind. Außerdem beschleunigen Sesquiterpene das Heilen von Wunden und regenerieren Haut und Schleimhäute. Äußerlich aufgetragen beruhigen sie gereizte, irritierte Haut.

Bei Babys empfiehlt sich eine Massage mit Nachtkerzenöl mit anschließendem warmem Bad. In das Badewasser kann man noch einem Teelöffel Manukahonig und ein wenig Sahne als Emulgator geben. Das gefällt uns Erwachsenen natürlich auch!

Da ich glücklicherweise selbst nicht betroffen bin, sondern nur die vielfältigen Erfahrungsberichte meiner Kunden weitergeben kann, freuen sich bestimmt alle Neurodermitiker über Produkt- und Pflegetipps! Also tauscht Euch gerne zum Thema aus.

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